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Moringa Studien und Wissenschaftliche Berichte

Moringa4 Studie in Deutschland

Hier finden Sie die Beschreibung zu unserer deutschen Moringa Studie. Erfahren Sie jetzt mehr über die einzigartige Studie.

LINK: Zur deutsche Studie

Moringa Studie 01: Therapeutisches Potential der Moringa oleifera

Hier finden Sie eine amerikanische Regierungsstudie zum Thema -> das therapeutische Potenzial von Moringa oleifera Blättern bei chronischer Hyperglykämie und Dyslipidämie.

LINK: Zur Studie mit Forschungsergebnissen

Moringa Studie 02: Antioxidative und entzündungshemmende Potenz der natürlichen Moringa

Moringa oleifera ist ein wirtschaftlich wichtiger Baum, und erste Hinweise deuten darauf, dass Moringa eine beachtliche antioxidative und entzündungshemmende Potenz hat. Es enthält Verbindungen, die strukturell ähnlich Sulforaphan sind und scheint schützend zu sein, wenn es oral eingenommen wird.

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Moringa Studie 03: Moringa-Pulver senkt den Blutzucker !

Die Philippinische Informationsbehörde PIA – das wichtigste Aufklärungsinstrument der Philippinischen Regierung für die Bevölkerung – zählt Moringa oleifera zu den Pflanzen mit dem höchsten Nährwert und einem großen medizinischem Wert.

Aufgrund seiner hohen Konzentration an verschiedenen Inhaltsstoffen, wie Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe, wird Moringa Pulver auf den Philippinnen bereits seit vielen Generationen in Ernährung und Medizin eingesetzt.

Studie der FNRI belegt Wirksamkeit von Moringa Pulver

Neben seinen viele Vorteilen im Bereich gesunde Ernährung kann Moringa oleifera helfen den Blutzuckerspiegel auszugleichen. Das Food And Nutrition Research Institute (FNRI) hat eine Untersuchung durchgeführt, um die Veränderung des Blutzuckerspiegels durch die Einnahme von Moringa Pulver zu belegen. Untersucht wurden Patienten mit einem leicht erhöhten Blutzuckerspiegel.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass Lebensmittel wie Brötchen, Fischsoßen und Gemüsesuppen, denen Moringa Pulver zugegeben wurde, den Nüchternblutzucker der Patienten senkten und damit ein großes Potential in der Bekämpfung von Diabetes haben. Die cholesterinsenkende Wirkung beim Menschen, von der damit auszugehen ist, muss jetzt noch über einen längeren Zeitraum in einer Studie belegt werden.

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Moringa Studie 04: INTEGRATIVE MEDIZIN – Moringa oleifera im Kampf gegen den Krebs

Das Memorial Sloan Kettering Cancer Center aus den Vereinigten Staaten beschäftigt sich mit der Frage ob Moringa auch gegen Krebs wirken kann. Bereits einige Versuche beweisen, dass Moringa Anti-Krebswirkungen aufweist. Durch die erhöhte Glutathion-Aktivität durch die Einnahme von Moringa wurde sogar bewiesen, dass Tumorbildungen verhindert werden können.

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Moringa Studie 05: UNESCO setzt auf Moringa oleifera Pulver gegen Unterernährung

Der Baum Moringa oleifera wächst in den Tropen und Subtropen. Seine essbaren Früchte und Blätter sind Bestandteil der Nahrung in Indien, den Philippinen, Senegal, Niger, Äthiopien und vielen anderen Ländern. Die Samen besitzen natürliche Flockungsmittel und werden im Sudan zur Reinigung des Wassers aus dem Nil eingesetzt. In Indien wird die Pflanze in der traditionellen Medizin zur Behandlung von mehr als 300 Krankheiten, darunter Diabetes, Geschwüre, Bluthochdruck, Nierenschmerzen und Ödemen, eingesetzt.

Moringa Testphase im Senegal

Die Organisation “Church World Service” (CWS) hat im Senegal ein Programm gestartet, das den hohen Nährstoffgehalt der Blätter belegt und diese effektiv in der Verhinderung von Mangel- und Unterernährung eingesetzt werden können. Die Pilotphase begann im Juni 1997. Der lokale Partner ist AGADA (Agir Autrement pour le Développement en Afrique, or Alternative Action for African Development).
Der Moringabaum wird in ganz Senegal üblicherweise als Lebendzaun um Besitzungen in Dörfern angebaut. Die Blätter werden regelmäßig zur Herstellung einer lokalen Sauce namens “mboun“ geerntet. Seit Jahren gehen Forscher davon aus, dass es sich bei den Blättern um das beste tropische Gemüse in Bezug auf den Nährstoffgehalt handelt. Laboranalysen frischer und getrockneter Blätter haben gezeigt, dass beide reich an den Vitaminen A, C, B-Komplexe und E sind und ebenfalls eine reichhaltige Quelle für Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Selen darstellen. Die Blätter enthalten ebenfalls alle essentiellen Aminosäuren, was unter den Gemüsen eine Seltenheit ist.

Wie Moringas Nährstoffe in der Nahrung erhalten werden

Traditionelle Zubereitungsmethoden, bei denen die Blätter dreimal gekocht werden und dabei der Sud jedesmal weggegossen wird, führen zum Verlust der wertvollen Inhaltsstoffe. Durch schonendes Trocknen und anschließendes Mahlen der Blätter zu Pulver werden die Inhaltsstoffe darauf konzentriert, was das CWS-AGADA Projekt zeigen konnte. Dieses Pulver kann täglich als Nahrungsergänzungsmittel z.B. als Zugabe zu Reis, Saucen oder Babynahrung eingesetzt werden, was eine sehr effektive Behandlung moderat mangelernährter Kinder repräsentiert.

In der Praxis ist Moringa in der Casamance Region im Senegal bei den Arbeitern im Gesundheitsbereich weit verbreitet. Nach dem ersten Erfolg des Projekts wurde die Erfahrungen an NGOs und Frauenorganisationen, die in der Projektregion arbeiten, weitergegeben. Konsum und Verwendung der Pflanze zu unterschiedlichen Zwecken gehört in vielen Ländern zum indigenen Wissen.

Inhalt und Ansätze des Projekts

Der Zweck des Projekts besteht darin, der lokalen Bevölkerung den Wert von Moringa oleifera als nachhaltige und kostengünstige Möglichkeit einer guten Ernährung für die gesamte Familie zu vermitteln. Die Zielgruppe des Projekts sind Frauen und Kinder. Arbeiter im Gesundheitssektor , wie Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger, werden in der Zubereitung und der Verwendung des Pulvers geschult. Diese geben ihr Wissen an die Frauen weiter, die extra dafür eingerichtete Workshops oder aber auch nur das Krankenhaus besuchen. Schwangere Frauen werden ermutigt täglich von dem Pulver zu sich zu nehmen und diesen täglichen Konsum auch während der Stillzeit fortzusetzen. Nach der Entwöhnung der Babies nach sechs Monaten erhalten auch diese in Ergänzung ihrer täglichen Mahlzeiten das Pulver in das Essen gemischt. Ein Trainingsfilm, Bücher, Broschüren, ein Newsletter und Poster ergänzen die Arbeit der Ärzte, Schwestern, Pfleger, NGOs und der Frauenorganisationen.

Die Rolle des indigenen Wissens

Da das Wissen über Moringa oleifera als Nahrungsmittel und Therapeutikum in der Medizin trug zu einer schnellen Verbreitung des Projekts bei. Senegalesen reagieren sehr enthusiastisch über den Einsatz “ihres” Baumes. Die Informationen über den Wert der Pflanze wird als Bestätigung des unter der lokalen Bevölkerung seit langem bekannten Nutzens der Pflanze wahrgenommen. Methoden zur Zubereitung gehen auf traditionell angewandte Zubereitungsarten zurück.

Die älteren Senegalesen nutzten die Pflanze weitaus häufiger als die jungen. Unter den jungen Menschen aus dem Senegal ist die Pflanzen unter dem Namen “die Sauce, welche meine Großmutter gewöhnlich kocht” bekannt. Die Pflanze wird nun auch von den Personen genutzt, die Moringa oleifera unter der Bevölkerung bekannt machen sollten. Informationen über das Radio tragen zu einer weiteren Verbreitung der Nutzung der Pfanze bei. Eine Theatergruppe präsentiert sogar regelmäßig Sketche über die Pflanze.

Im Bereich der Unterernährung wird Moringa oleifera sowohl aufgrund seines hohen Gehalts an wertvollen Inhaltsstoffen als auch aufgrund seiner wasserreinigenden Eigenschaften eingesetzt. So können die Flockungsmittel der Pflanze bis zu 99% der Bakterien im Wasser innerhalb einer Stunde binden. Dies kann als Erfolg einer Zusammenschlusses lokalen Wissens mit Forschung verstanden werden. Das Technikinstitut der Universität Leicester forscht seit langem über die Flockungsmittel in Moringa oleifera und hat in Malawi ein Pilotprojekt zur Wasserreinigung in einem kommunalen Wasserwerk begonnen.

In Ländern der Tropen und Subtropen, in denen die Bäume noch nicht bekannt sind können sie relativ schnell aus Samen gezogen werden. Sie erreichen eine Höhe von fünf Metern und tragen bereits nach acht Monaten erste Früchte. Die Pflanze ist sehr trockentolerant und gedeiht auf einer Vielzahl von Bodenarten. Nachdem Anwachsen kann der Baum komplett zurückgeschnitten werden und treibt erneut aus. Jeder kann somit leichten und kostenlosen Zugang zu dieser Pflanze haben

Stärken und Schwächen von Moringa oleifera

Die Pflanze stellt eine ungiftige, leicht und verdauende Nahrungsquelle dar, mit vielen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. In einer vom Nogutchi Memorial Medical Research Centre in Ghana wurden keine negativen Nebenwirkungen beim Konsum von Moringa oleifera bei einem Laborversuch an Mäusen, Ratten und Hasen, die das 15-fache der empfohlenen Dosis zu sich nahmen (das entspricht einer Menge von 375 g, die ein Kind täglich konsumieren würde).

Studien in der Ernährungstherapie bei HIV/AIDS laufen. Es wird bereits von einer neuen cash-crop gesprochen, sollte die Nachfrage nach Blattpulver und Öl sich weiter wie bisher entwickeln. Moringa oleifera kann auch in der Tierernährung eingesetzt werden.

Weitere Arbeit ist notwendig in der Entwicklung internationaler Märkte, im Aufbau von Netzwerken und in der Ausdehnung des Anbaus in den Tropen und Subtropen. Eine 2001 in Dar es Salaam, Tansania, wies auf diese Umstände hin und brachte über 100 Personen aus über 27 Ländern zusammen

Die Schwierigkeit wird darin bestehen, Moringa oleifera in Ländern bekannt zu machen, in denen Blätter von Bäumen gewöhnlich nicht auf dem Speiseplan stehen.
In einem von CWS angelegten Versuchsfeld von einem Hektar im Senegal wurden Moringasamen im Abstand von zehn Zentimetern gesät. Bei einer Höhe von einem Meter wurden die Pflanzen ebenerdig abgeschnitten. Der Neuaustrieb konnte bereits nach acht Wochen wieder abgeerntet werden. Dieser Zyklus kann über 12 Monate wiederholt werden und liefert so 20 t Blattpulver pro Hektar und Jahr.

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Moringa Studie 06: Moringa unterstützt die Erholung einer durch Alkohol geschädigten Leber.

Die Erholung einer durch Alkohol geschädigten Leber wird durch ein Extrakt aus Moringablättern verbessert. Durch oxidativen Stress kommt es zu Fett-Peroxidation und zum Abbau von Vitamin C. Die schützende Wirkung des Extrakts aus Moringablättern könnte auf seine Fähigkeit, die Fett-Peroxidation und den Abbau von Vitamin C zu verhindern zurückzuführen sein.

(Nadro MS, Arungbemi RM, Dahiru D (2006) Evaluation of Moringa oleifera Leaf Extract on Alcohol-induced Hepatotoxicity. Tropical Journal of Pharmaceutical Research 5 (1) 539-544.)

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Moringa Studie 07: MORINGA schützt die Leber bei Ratten.

Eine, durch die antituberkulose Medikamente Isoniazid, Rifampicin, und Pyrazinamide induzierte Vergiftung bei Ratten und eine damit einhergehende Zunahme an Leberenzymen und der Fettperoxidation wurde durch die Gabe eines Extrakts aus Moringablättern und Silymarin signifikant reduziert. Gleichzeitig stieg der Gehalt an Antioxidantien. Es wird angenommen, dass der Extrakt aus Moringablättern seine schützende Wirkung durch eine Abnahme der Fettperoxide der Leber und durch eine Zunahme der Antioxidantien ausübt.

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Moringa Studie 08: MORINGA schützt die Knochenmarkszellen vor radioaktiver Strahlung bei Mäusen.

Ein Moringablattextrakt auf Methanolbasis vorab verabreicht verleiht den Knochenmarkzellen von Mäusen einen signifikanten Schutz gegen radioaktive Strahlung und erhöht deren Lebensrate nach einer tödlichen Strahlendosis.

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Moringa Studie 09: Die antifungalen Eigenschaften von MORINGA.

Ein Extrakt aus den Blättern von Moringa oleifera Lam. weist eine antipilzliche Aktivität gegen Dermathophyten wie Trichophyton rubrum, Trichophyton mentagrophytes, Epidermophyton floccosum, and Microsporum canis auf. Ein Extrakt aus Moringa oleifera könnte zukünftig gegen Hautkrankheiten interessant sein.

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